Unser Leitbild in fünf Schritten

Schritt 1:

Umgang mit den PatientInnen

Die PatientInnen sollen sich bei uns sicher
und wohlbehütet fühlen.

  1. Wir sprechen unsere PatientInnen grundsätzlich mit ihrem Namen an und stellen uns mit unserem Namen vor. Wir achten auf höfliche, gleichberechtigte Umgangsweise. Die Wahrung der Privatsphäre und der Schweigepflicht sind für uns selbstverständlich.
  2. Bei der Narkosevorbesprechung und am Tag der Operation versuchen wir, Ängste und Unsicherheiten zu nehmen, indem wir alle Vorgänge genau erklären. Die PatientInnen haben ein Recht auf verständliche Aufklärung. Wir bemühen uns, insbesondere bei Kindern, um eine möglichst schmerzarme Behandlung.
  3. Im OP-Bereich (von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung) sprechen wir die PatientInnen immer wieder an, fragen häufig nach und gehen auf besondere Wünsche ein. Wir organisieren den OP-Ablauf so, dass möglichst keine unnötigen Wartezeiten entstehen.
  4. Im Ruheraum (Aufwachraum) haben die PatientInnen die Ge­le­gen­heit, über ihre Erfahrungen und Wünsche zu sprechen. Für das leibliche Wohl sorgen wir mit Getränken. Wenn die PatientInnen entlassen werden, sind sie von uns gut über das weitere Vorgehen informiert.

Schritt 2:

Zusammenarbeit

Gute Zusammenarbeit des Teams ist die Grundlage unserer Arbeit. Ein gutes Betriebsklima ist uns wichtig. Jede(r) MitarbeiterIn soll sich in der Arbeit anerkannt fühlen.

  1. Wir gehen miteinander freundlich um und arbeiten zusammen. Wenn wir sehen, dass jemand Hilfe braucht, geben wir sie ungefragt; sollten wir es nicht sehen, können unsere MitarbeiterInnen auf Hilfe zählen, wenn sie danach fragen. Durch Dank und Anerkennung zeigen wir unsere Wertschätzung.
  2. Offenheit und Ehrlichkeit sind uns wichtig. Wenn es Unstimmigkeiten gibt, sprechen wir die beteiligte(n) Person(en) direkt an, auch wenn es die Leitungsebene betrifft.
  3. Wir sorgen dafür, dass die Organisationsabläufe für alle Mitarbeiter verständlich und nachvollziehbar sind. Dafür erstellen wir ein Qualitätsmanagementhandbuch.
  4. Leider wird es auch bei uns vorkommen, dass Fehler gemacht werden. Unsere Kritik soll sachlich sein und zum Ziel haben, in Zukunft diesen Fehler zu vermeiden. Dazu ist es wichtig, dass die verursachende Person zu ihrem Fehler steht und wir von ihr lernen können.
  5. Es ist uns wichtig, die Eigenverantwortung aller zu stärken. Daher praktiziert die Praxisleitung einen kooperativen Führungsstil: Entscheidungen, organisatorische Änderungen und Verbesserungen werden mit den Beteiligten abgesprochen. Über Neuerungen und Veränderungen informieren wir uns in regelmäßígen Teamsitzungen.
  6. Die Verantwortungsbereiche in der Praxisklinik werden klar definiert und die Person benannt, die die primäre Verantwortung für den einzelnen Bereich trägt. Mit ihr werden Rahmenbedingungen und Ziele vereinbart; innerhalb dieser Grenzen hat sie die Freiheit, flexibel und eigenverantwortlich zu handeln.

Schritt 3:

Qualitätssicherung

Uns ist ein gutes postoperatives Ergebnis wichtig.

  1. Wir sorgen für größtmögliche Sicherheit, indem wir z.B.
    • die Patientendaten aufmerksam prüfen
    • die verwendeten Medikamente markieren
    • die gelagerten Medikamente regelmäßig auf
      Verfallsdaten prüfen
    • die Umsetzung des Hygieneplans konsequent beobachten und eine Komplikations- und Infektionsstatistik führen.
    • die Umsetzung der Medizinproduktebetreiberverordnung
      konsequent verfolgen.
  2. Immer wiederkehrende Abläufe werden standardisiert. Die Standards werden schriftlich formuliert und im Handbuch niedergelegt. Sie werden mit den Beteiligten besprochen und als verbindlich eingesetzt. Ihre Einhaltung wird regelmäßig überprüft.
  3. Wir führen regelmäßig Fortbildung für das Assistenzpersonal und die Ärzte durch, um unsere Qualität ständig zu verbessern.
  4. Wir erwarten von allen MitarbeiterInnen, dass sie sich in ihrem Verantwortungsbereich fortbilden und auf dem neuesten Stand sind. Wir bieten dazu interne Fortbildungen an und unterstützen externe Fortbildungen.
  5. Wir orientieren uns in der ärztlichen Tätigkeit an den Leitlinien des AWMF und unserer Fachgesellschaften.
  6. Wir schätzen und fördern innovative Mitarbeiter. Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge können in unserem betrieblichen Vorschlagswesen gemacht werden und werden so weit wie möglich in die Tat umgesetzt. Wir prüfen die Tauglichkeit von Vorschlägen in der Praxis und entscheiden dann, ob sie praktikabel und wirtschaftlich sind.
  7. Wir arbeiten mit dem Qualitätsmanagementsystem
    DIN ISO 9001

Schritt 4:

Wirtschaftlichkeit

Wir gehen sorgsam mit unseren materiellen, energieverbrauchenden und zeitlichen Resourcen um.

  1. Wir achten darauf, Einrichtung und Instrumentarium sorgsam zu behandeln, sparsam mit Einmalmaterial umzugehen und günstig einzukaufen.
  2. Wo es sinnvoll möglich ist, reduzieren wir den Verbrauch von Strom, Wasser und Heizung.
  3. Wir arbeiten ohne Hektik, aber zügig, soweit die Situation es erlaubt. Dabei vermeiden wir, uns selbst oder andere dauernd anzutreiben, da dies unnötig Druck erzeugt und die Fehlerwahrscheinlichkeit erhöht.
  4. Die Praxisleitung veranlasst eine Buchhaltung zur Erfassung von Kennzahlen, anhand derer die finanzielle Situation der Klinik zeitnah erfasst wird. Es wird versucht, das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben zu optimieren.

Schritt 5:

Die Zusammenarbeit mit den operativen Disziplinen und dem Belegkrankenhaus Neu-Bethlehem

  1. In regelmäßigen Besprechen (halbjährlich, bei Bedarf öfter) mit den Operateuren werden organisatorische Belange geklärt (Pünktlichkeit, Hygiene, OP-Vorbereitung).
  2. Die Kommunikationsstruktur mit den Stationen wird in gemeinsamer Besprechung etabliert und regelmäßig überprüft (halbjährlich).
  3. Das Management von Komplikationen wird mit allen betroffenen Mitarbeitern (Ärzte, Schwestern, Stationen) etabliert.

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37073 Göttingen

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